{"id":619,"date":"2019-05-14T15:51:08","date_gmt":"2019-05-14T13:51:08","guid":{"rendered":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/?p=619"},"modified":"2019-10-03T18:18:05","modified_gmt":"2019-10-03T16:18:05","slug":"awc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/awc\/","title":{"rendered":"Horizontal Class Conversation: Who Are We and What is Re(a)d?"},"content":{"rendered":"<p>Zentrierung interdisziplin\u00e4rer und kollaborativer Wissensproduktion: Horizontale Gespr\u00e4che sind ein Format, das aus Loren Brittons Praxis hervorgeht, um Wissenschaftler*innen, K\u00fcnstler*innen und Praktiker*innen aus allen Disziplinen einzuladen, ihre Aufmerksamkeit auf ein Wort bzw. eine Idee zu lenken, das als Shifter fungiert (Definition von Shifter in der Sprachwissenschaft: Ein Wort, dessen Bedeutung sich je nach Kontext \u00e4ndert). Zwei neue Ans\u00e4tze in diesem Format: Translation Conversation &amp; Encryption Conversation nehmen eine kritische Position gegen\u00fcber der Performance von Allwissenheit in der Kunst ein und nutzen das K\u00fcnstlergespr\u00e4ch als Forum f\u00fcr den Wissensaustausch au\u00dferhalb der Wissenschaft. Mitwirkende einzuladen, nacheinander kurze Beitr\u00e4ge \u00fcber \u00dcbersetzung und Verschl\u00fcsselung aus ihrer eigenen Perspektive zu pr\u00e4sentieren, schafft ein vielstimmiges \u201eLecture\u201c-Format, das \u201edas gleiche\u201c Thema auf auffallend unterschiedlichen Weisen behandelt.<br \/>\nDurch die Infragestellung der Annahme, dass jeder Mensch durch einen de-kolonialen Zugang zur Sprache ein Meister seiner Arbeit wird (aus dem Text von Julietta Singh: <em>Unthinking Mastery<\/em>), strebt dieses Format des \u201eDozierens\u201c danach, Horizontalit\u00e4t \u00fcber Disziplinen hinweg zu schaffen und den Prozess des Lernens aus mehreren Perspektiven als prim\u00e4ren Lernmodus zu fokussieren.<\/p>\n<p>Mit Beitr\u00e4gen von Loren Britton, Alina Kolar, Shannon Sea, Siegmar Zacharias, Mohammad Salemy, Olave Talks &amp; Zo\u00eb Claire Miller<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfenzeitung \u00fcber Kunst und Gesellschaft, Reichtum und Armut, Arts of the Working Class (AWC) wird von Alina Ana Kolar, Mar\u00eda In\u00e9s Plaza Lazo und Paul Sochacki f\u00fcr die Stra\u00dfen der Welt ver\u00f6ffentlicht. Mit ihrem Engagement f\u00fcr das universelle Grundbed\u00fcrfnis nach Kunst erf\u00fcllt die Publikation vielf\u00e4ltige Funktionen \u2013 als soziales Instrument zur sofortigen finanziellen Entlastung der Verk\u00e4ufer*innen, als Katalysator f\u00fcr akademische Nachrichten, Theorien und Ideen und als Kunstobjekt, das \u00fcppige Couchtische schm\u00fcckt, ob \u00f6ffentlich oder privat. Die alle zwei Monate erscheinende AWC verteilt den kulturellen und wirtschaftlichen Wert innerhalb und au\u00dferhalb des Kunstsystems neu, um dessen Grenzen zu demontieren. Sie enth\u00e4lt Beitr\u00e4ge von K\u00fcnstler*innen und Denker*innen aus verschiedenen Bereichen und in verschiedenen Sprachen. Ihre Begriffe basieren auf der Arbeiterklasse, d.h. auf allen, und sie berichtet alles, was jedem*jeder geh\u00f6rt. Jede Person, die diese Zeitung verkauft, verdient direkt Geld. Jede*r K\u00fcnstler*in, deren*dessen Werk beworben wird, gestaltet mit uns ihre Substanz. Jede Institution, die uns unterst\u00fctzt, unterst\u00fctzt die Ausweitung des k\u00fcnstlerischen Austauschs mit allen Mitgliedern und Au\u00dfenstehenden der Gesellschaft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/arts_of_the_working_class\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">@arts_of_the_working_class<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/brittonstudio\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">@brittonstudio<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/lorenbritton.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.lorenbritton.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Barrierefreiheit:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei Regen<\/strong> finden wir einen regengesch\u00fctzten Platz f\u00fcr die Anwesenden.<br \/>\n<strong>Sitzen:<\/strong> St\u00fchle und Decken auf dem Boden.<br \/>\n<strong>Alle Altersgruppen<\/strong> sind willkommen.<br \/>\n<strong>Sprachen:<\/strong> Englisch (die, die kein Englisch sprechen, k\u00f6nnen gerne Fragen stellen, Erkl\u00e4rungen einfordern und sich in den von uns geschaffenen Raum mit all seinen Kl\u00e4ngen hineinf\u00fchlen).<br \/>\n<strong>Rollstuhl- und Kinderwagenzug\u00e4nglichkeit:<\/strong> Die Veranstaltung findet in einem \u00f6ffentlichen Park statt.<br \/>\n<strong>H\u00f6ren:<\/strong> Bei H\u00f6rbeeintr\u00e4chtigungen k\u00f6nnen Sie gerne darauf hinweisen und wir k\u00f6nnen versuchen, Ihre Bed\u00fcrfnisse zu ber\u00fccksichtigen. Wir versuchen, so sensibel wie m\u00f6glich zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto Doku : <a href=\"https:\/\/billieclarken.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Billie Sara Clarken<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/billie_clarken\/?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">@billie_clarken<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zentrierung interdisziplin\u00e4rer und kollaborativer Wissensproduktion: Horizontale Gespr\u00e4che sind ein Format, das aus Loren Brittons Praxis hervorgeht, um Wissenschaftler*innen, K\u00fcnstler*innen und Praktiker*innen aus allen Disziplinen einzuladen, ihre Aufmerksamkeit auf ein Wort bzw. eine Idee zu lenken, das als Shifter fungiert (Definition von Shifter in der Sprachwissenschaft: Ein Wort, dessen Bedeutung sich je nach Kontext \u00e4ndert). Zwei<br \/><a class=\"post-read-more\" href=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/awc\/\">&#9654;&#9654; Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[4],"tags":[8],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619"}],"collection":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=619"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2844,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619\/revisions\/2844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}