{"id":929,"date":"2019-05-25T13:45:00","date_gmt":"2019-05-25T11:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/?p=929"},"modified":"2019-06-30T22:20:48","modified_gmt":"2019-06-30T20:20:48","slug":"carefrontation-gabrielafrade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/carefrontation-gabrielafrade\/","title":{"rendered":"Eine sehns\u00fcchtige Begegnung mit feministischem Raum | Teil 1: EVBG &#038; CRYBABY"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-929\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-929-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-929-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-929-0-1\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-mobile-last\" ><div id=\"panel-929-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\">\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Genderthematik in der Kunst beginnt nicht ausschlie\u00dflich bei der Art und Weise, wie weibliche K\u00f6rper dargestellt werden und endet nicht bei der Anzahl der K\u00fcnstler*innen, die in Museen, Galerien und Kunstfestivals vertreten sind. Es geht viel tiefer, es ist institutionell. Der Grund daf\u00fcr, dass mehr K\u00fcnstler*innen an diesen Orten gezeigt werden, ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Bedingungen meist von M\u00e4nnern geschaffen werden. Und weil ihre Arbeiten nicht gezeigt werden, begegnen wir Frauen* im Museum oftmals nur in den Werken m\u00e4nnlicher K\u00fcnstler. Die Rolle, die sie diesen Darstellungen einnehmen, ist \u00fcblicherweise die der Sch\u00f6nheit und nicht des Genies.<\/p>\n<p>Es handelt sich um ein weit verbreitetes Missverst\u00e4ndnis, wenn wir die Rolle von Frauen* als \u201edennoch\u201c m\u00e4chtig beschreiben, selbst wenn sie blo\u00df im Hintergrund agieren. Es gibt nicht <em>die<\/em> Rolle der Frau* (oder <em>die <\/em>Rolle des Mannes*). Wenn ich von Macht spreche, meine ich die Macht Dinge zu \u00e4ndern, die Macht es anders zu machen, die Macht unsere Rollenbilder, Stereotypen und Kategorien zu dekonstruieren, die Menschen einordnen, ganz gleich welchen Geschlechts sie sind oder welchen Hintergrund sie mitbringen. K\u00fcnstler*innen k\u00f6nnen diese Macht haben. Sie k\u00f6nnen uns \u00fcberallhin mitnehmen, uns alles f\u00fchlen lassen. Wieso erwarten wir dann also nicht von der Kunst, dass sie uns helfen kann Orte zu schaffen, die frei von Diskriminierung sind? Hier kommen Projektr\u00e4ume ins Spiel. Diese unabh\u00e4ngigen R\u00e4ume lassen sich eher als frei von vorgefertigten Konzepten denken. Da sie Orte der Kollaboration sind, bilden sie Freir\u00e4ume f\u00fcr die Kunst, ohne Abh\u00e4ngigkeiten und ohne Kompromisse aufgrund von Geld oder Wirtschaftlichkeit eingehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Berliner Kunstmarkt ist hier keine Ausnahme. Vor einem Monat schaffte es das Berlin Gallery Weekend tats\u00e4chlich sowohl \u201ewei\u00df als auch m\u00e4nnlich\u201c zu bleiben und altbackene Normen der Marginalisierung aufrecht zu erhalten [1]. J\u00fcngste Ereignisse zeigen die Wichtigkeit von Projektr\u00e4umen, die Variet\u00e4t zulassen. Es sind R\u00e4ume, denen es immer noch gelingt sich selbst herauszufordern, Widerstand zu leisten und uns einen neuen, frischen Ansatz zu liefern, indem sie Verbindungen zu anderen Projekten suchen und dadurch ein Netzwerk der gegenseitigen Unterst\u00fctzung und Gemeinschaft aufbauen.<\/p>\n<p>Um besser zu verstehen, wie Projektr\u00e4ume dieses institutionalisierte Problem beeinflussen k\u00f6nnen, habe ich mich dazu entschieden f\u00fcnf Projektr\u00e4ume, die am diesj\u00e4hrigen Project Space Festival teilnehmen, genauer unter die Lupe zu nehmen \u2013 in der Hoffnung, dass diese Einblicke uns helfen voranzugehen:<\/p>\n<h1><\/h1>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-929-0-1-1\" class=\"so-panel widget widget_media_image\" data-index=\"1\" ><img width=\"915\" height=\"680\" src=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1.png\" class=\"image wp-image-1028  attachment-full size-full\" alt=\"\" loading=\"lazy\" style=\"max-width: 100%; height: auto;\" srcset=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1.png 915w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1-250x186.png 250w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1-768x571.png 768w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1-700x520.png 700w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/EVBG-flu\u0308stert.jpg-1-120x89.png 120w\" sizes=\"(max-width: 915px) 100vw, 915px\" \/><\/div><div id=\"panel-929-0-1-2\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"2\" ><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">EVBG<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><\/em><em>Wenn Ihr eure Arbeit beschreibt, sprecht ihr von Untersuchungen des gegenw\u00e4rtigen Lebens. In welcher Art und Weise adressiert ihr gegenw\u00e4rtige Themen, besonders Feminismus? <\/em><\/p>\n<p>Marie Sophie Beckmann und Julie Gaspard: Untersuchungen des gegenw\u00e4rtigen Lebens k\u00f6nnen die Erforschung von Meme-Culture meinen, eine Auseinandersetzung mit K\u00f6rperdarstellungen oder auch, dass man Hashtags zu ernst nimmt. Intersektionaler Feminismus ist ein Konzept, mit dem wir uns beide identifizieren, aber gleichzeitig m\u00fcssen wir auch dar\u00fcber nachdenken, was das heutzutage bedeutet, wo Feminismus zu solch einem Trend und Stichwort geworden ist. Wir wurden nach unserer zweiten Ausstellung sofort als feministische Kuratorinnen gebrandmarkt. Wenn es jedoch gen\u00fcgt haupts\u00e4chlich K\u00fcnstlerinnen zu zeigen, oder solche die sich als weiblich identifizieren, um \u201efeministische Kuratorin\u201c genannt zu werden, muss die Messlatte schon sehr, sehr niedrig liegen. Wir freuen uns, wenn Leute sich mit der feministischen Haltung unserer Veranstaltungen identifizieren, da unser Verst\u00e4ndnis dieses Konzepts nat\u00fcrlich beeinflusst wie und mit wem wir arbeiten und welche Themen uns interessieren.<\/p>\n<p><em>Man kommt nicht um den ironischen und freudvollen Ton von EVBG herum. Denkt Ihr, dass Humor und Ironie wichtige Werkzeuge sind, um die \u00d6ffentlichkeit zu erreichen? <\/em><\/p>\n<p>Wir w\u00fcrden unsere Arbeit nicht als ironisch bezeichnen. Wir sind immer begeistert von dem, was wir tun und von den Leuten, mit denen wir arbeiten. Humorvoll zu sein und Spa\u00df an einem Thema oder an einer Installation zu haben, spielt mit Sicherheit eine Rolle; vor allem in der Art und Weise, wie wir unsere Ausstellungen und Veranstaltungen rahmen. Wenn wir beispielsweise Texte schreiben, versuchen wir nicht dem weitverbreiteten und meist ausgeh\u00f6hlten \u201eKunstsprech\u201c zu folgen, sondern eine eher assoziative, zug\u00e4ngliche Sprache zu verwenden. Auch arbeiten wir h\u00e4ufig mit K\u00fcnstler*innen, die Humor als eine Strategie in ihrer Arbeit benutzen, um schwierige Themen, wie Gender und Sexualit\u00e4t, herauszufordern.<\/p>\n<p><em>Diskriminierung geht uns alle etwas an. Vor allem, wenn es darum geht ihr entgegenzuwirken. Wo denkt Ihr, k\u00f6nnen wir noch mehr tun, um das gegenw\u00e4rtige Panorama zu ver\u00e4ndern, insbesondere in der Kultur- und Kunstwelt? <\/em><\/p>\n<p>Als wei\u00dfe Kulturschaffende sollten wir uns unseres wei\u00dfen Privilegs und unserer eingeschr\u00e4nkten Weltsicht bewusst sein. Dabei ist es wichtig sich gegenseitig in der Verantwortung zu sehen, unsere Lesarten und Weisen, wie wir \u00fcber Konzepte und K\u00fcnstler*innen sprechen, zu \u00fcberpr\u00fcfen und anzupassen \u2013 das ist ein kontinuierlicher Prozess f\u00fcr uns.<\/p>\n<p><em>Was erwartet uns bei EVBG im diesj\u00e4hrigen Project Space Festival? <\/em><\/p>\n<p>Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit der sehr coolen und gro\u00dfartigen finnischen K\u00fcnstlerin Anni Puolakka. Am 12. Juni werden wir drei ihrer neuen Videoarbeiten pr\u00e4sentieren, die um die Themenfelder Care (dt. F\u00fcrsorge, Pflege, sich um etwas\/jemanden k\u00fcmmern, Sorge tragen) und Nourishment (dt. Nahrung, Ern\u00e4hrung, sich von etwas n\u00e4hren) kreisen. Anni wird au\u00dferdem ihre Performance Suckling Animal Sibling zeigen und literweise Hafermilch versch\u00fctten. Nicht verpassen!<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-929-0-1-3\" class=\"so-panel widget widget_media_image\" data-index=\"3\" ><img width=\"1280\" height=\"1083\" src=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite.jpg\" class=\"image wp-image-1016  attachment-full size-full\" alt=\"Annelies Kamen, Self Portrait as a Joke, 2017, archival inkjet print photo credit: George Dimitrov, image courtesy: Annelies Kamen\" loading=\"lazy\" style=\"max-width: 100%; height: auto;\" srcset=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite.jpg 1280w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite-250x212.jpg 250w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite-768x650.jpg 768w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite-700x592.jpg 700w, https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/thumbnail_3.-Annelies-Portrait-web-composite-120x102.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/div><div id=\"panel-929-0-1-4\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child\" data-index=\"4\" ><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">CRYBABY<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>CRYBABY wird von zwei K\u00fcnstlerinnen geleitet. Verfolgt Ihr feministische Herangehensweisen in eurem Projekt? <\/em><\/p>\n<p>Annelies Kamen: *Nur um eine Sache klarzustellen: Crybaby wurde von Samantha Bohatsch und mir gegr\u00fcndet. Wir sind jedoch kein statisches Leitungsteam \u2013 es ver\u00e4ndert sich und kann sich mit jeder Ausstellung \/ Veranstaltung \/ etc. \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Feministin zu sein ist definitiv ein integraler Bestandteil meiner Identit\u00e4t und k\u00fcnstlerischen Praxis \u2013 es beeinflusst alles, was ich \u201eBest Practices\u201c (dt. vorbildliche Verfahren) nenne; nicht nur in der Art und Weise, wie ich mich bei Crybaby einbringe, sondern auch in Bezug auf meine eigene Recherche und die Kontextualisierung meiner eigenen Arbeit. Da Crybaby so ein brandneues Unterfangen ist, hat f\u00fcr mich Priorit\u00e4t, dass es mit einer praktischen\/pragmatischen feministischen Philosophie einhergeht. Damit meine ich, dass Crybaby zuallererst einen greifbaren Nutzen f\u00fcr die K\u00fcnstler*innen haben sollte, mit denen wir arbeiten \u2013 wir bezahlen unsere K\u00fcnstler*innen, wir arbeiten daran Ihnen l\u00e4ngerfristig weitere Ausstellungsm\u00f6glichkeiten innerhalb unserer Netzwerke zu verschaffen, wir beuten K\u00fcnstler*innen nicht auf Kosten eines kuratorischen Projekts aus.<\/p>\n<p><em>Ihr arbeitet im Berliner Kunstkontext \u2013 Bedarf es hier noch viel Ver\u00e4nderung? Wo k\u00f6nnte man ansetzen? <\/em><\/p>\n<p>Es gibt noch eine Menge zu ver\u00e4ndern und einen Haufen Arbeit zu tun, denn viele Strukturen, die Einfluss auf die Berliner Kunstszene haben, ver\u00e4ndern sich zum Schlechten \u2013 und zwar genauso schnell, wie wir daf\u00fcr k\u00e4mpfen k\u00f6nnen diese zu korrigieren. Das dr\u00e4ngende Problem steigender Mieten und der Mangel an bezahlbaren Atelierr\u00e4umen bedroht die zuk\u00fcnftige Existenz von unabh\u00e4ngigen Kunstr\u00e4umen in Berlin. Dies ist ein intersektional feministisches Problem, das unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig negative Effekte auf K\u00fcnstlerinnen haben wird, die bereits jetzt st\u00e4rker damit zu k\u00e4mpfen haben ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit zu verdienen (siehe die IFSE Studio Berlin II Studie von 2018). Wir m\u00fcssen weiterhin F\u00fcrsprecher*innen sein, Marschieren, Lobbyarbeit leisten, W\u00e4hlen gehen und uns entziehen, um die Berliner Landespolitik dahingehend zu ver\u00e4ndern, dass sie die kulturelle Produktion, die die st\u00e4dtische Regierung behauptet wertzusch\u00e4tzen, tats\u00e4chlich unterst\u00fctzt. Gleichzeitig m\u00fcssen wir unsere Werte innerhalb der Kunstszene und in den Organisationen, die wir gr\u00fcnden, leiten und unterst\u00fctzen, stark machen, indem wir ausstellen, einstellen und fair bezahlen.<\/p>\n<p><em>Ihr kollaboriert mit ganz unterschiedlichen Leuten, habt unterschiedliche Hintergr\u00fcnde und arbeitet an unterschiedlichen Orten. Denkst Du, dass Feminismus \u00fcberall mit den gleichen Problemen konfrontiert ist? <\/em><\/p>\n<p>Naja, es ist ja nicht so, als ob ich eine unglaublich breit gef\u00e4cherte, globale Perspektive h\u00e4tte. Crybaby ist, genauso wie meine eigene Praxis, haupts\u00e4chlich in Europa und Nordamerika aktiv. Nichtsdestotrotz ist das Einschreiten und Handeln an der Schnittstelle von Feminismus und Arbeitsrecht in vielen Kunstkontexten dringend erforderlich. Das gilt f\u00fcr die Ausbeutung der au\u00dferordentlichen Fakult\u00e4ten an Kunsthochschulen in den Vereinigten Staaten und die weitverbreitete sexuelle Bel\u00e4stigung innerhalb der Berliner Kunstszene genauso, wie f\u00fcr das abgr\u00fcndige geschlechterspezifische Lohngef\u00e4lle in der Kunstwelt allgemein.<\/p>\n<p><em>Was erwartet uns bei <a href=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/crybaby\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CRYBABY<\/a> im diesj\u00e4hrigen Project Space Festival Berlin? <\/em><\/p>\n<p>Crybaby wird eine neue Performance von Kelly Lloyd pr\u00e4sentieren. Kelly, die derzeit in London lebt, wird mit den zwei Berliner K\u00fcnstlerinnen Elizabeth Ravn und Annelie Andre zusammenarbeiten, um eine mobile Performance zu entwickeln, welche die Positionierung der Kunst im Hinblick auf eine Hierarchie der Bed\u00fcrfnisse (engl. hierarchy of needs) von einer abseitigen Perspektive betrachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>______________________<\/p>\n<h6>[1] Dorian Batycka (2019, April 26). \u201cAn Anonymous Campaign Calls Out Berlin Gallery Weekend for Being Overwhelming White and Male\u201d. <em>Hyperallergic<\/em>. Abgerufen auf: https:\/\/hyperallergic.com\/497349\/an-anonymous-campaign-calls-out-berlin-gallery-weekend-for-being-overwhelming-white-and-male\/<\/h6>\n<h6 class=\"x_MsoNormal\">photo credits:<\/h6>\n<h6>Shooting of CRUSTACEAN TEMPTATION by Rebecca Goyette, 2017. Courtesy of EVBG.<\/h6>\n<h6>EVBG fl\u00fcstert. Courtesy of EVBG.<\/h6>\n<h6 class=\"x_MsoNormal\">H.A Halpert, <i>Homo Bulla (Or Dirty Dishes),<\/i> 2019, performance with soap and breath\u00a0\u2013 performed at Crybaby\u2019s most recent exhibition\u00a0<i>Fridge Show<\/i> at Vermont Studio Center. photo credit: <span class=\"mark4hofhq2lc\" data-markjs=\"true\" data-ogac=\"\" data-ogab=\"\" data-ogsc=\"\" data-ogsb=\"\">Annelies<\/span> Kamen, image courtesy: Crybaby.<\/h6>\n<h6 class=\"x_MsoNormal\">Annelies Kamen,<i> Self Portrait as a Joke<\/i>, 2017, archival inkjet print photo credit: George Dimitrov, image courtesy: <span class=\"mark4hofhq2lc\" data-markjs=\"true\" data-ogac=\"\" data-ogab=\"\" data-ogsc=\"\" data-ogsb=\"\">Annelies<\/span> Kamen.<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text von Gabriela Frade, 1990 geboren in Lissabon, studierte Geschichte in Lissabon und Barcelona sowie Kunstmanagement und Muesologie in Lissabon. Sie lebt mal hier und mal dort und interessiert sich f\u00fcr Menschen und Kultur, in dieser Reihenfolge.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-929-0-2\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Genderthematik in der Kunst beginnt nicht ausschlie\u00dflich bei der Art und Weise, wie weibliche K\u00f6rper dargestellt werden und endet nicht bei der Anzahl der K\u00fcnstler*innen, die in Museen, Galerien und Kunstfestivals vertreten sind. Es geht viel tiefer, es ist institutionell. Der Grund daf\u00fcr, dass<br \/><a class=\"post-read-more\" href=\"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/carefrontation-gabrielafrade\/\">&#9654;&#9654; Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1028,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[3],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/929"}],"collection":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=929"}],"version-history":[{"count":159,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1728,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/929\/revisions\/1728"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/2019.projectspacefestival-berlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}