si:said gallery

Echo

Vladas Balsys, Tomas Dauksa, Rolandas Marcius

18.06.2019 | 17:00 - 20:00
Ort:Rummelsburger Bucht, Paul und Paula Ufer, 10245 Berlin - Friedrichshain

In der Ausstellung Echo geht es darum, den Menschen wieder mit der Natur zu verbinden, das Stadtleben und einem „digitalen Zurückkommen zur Natur“. Jede/r der Künstler*innen hat eine Arbeit geschaffen, die verschiedene Aspekte dieses Themas untersucht. Mobiltelefone haben nicht nur unseren Lebensstil, sondern auch unsere Sprache und unser Verhalten beeinflusst. Klingel- und Warntöne werden erstellt, um uns diesen Geräten zuzuordnen, sie definieren, wer die Besitzer sind, sie vermitteln soziale Eindrücke, die sie dann auffordern, die Lautstärke zu reduzieren oder den öffentlichen Raum zu verlassen, um mit ihrem Gerät zu interagieren. Wir befinden uns in einer Zeit der Metamorphose, in der sich die Menschen in einem Zustand befinden, der sie zu Vögeln werden lässt. Sänger wurden nicht bemerkt.

[si:said gallery] ist eine gemeinnützige Organisation, die 2013 in Klaipeda (Litauen) gegründet wurde. Die Galerie präsentiert litauische und transnationale Künstler*innen. Das Wort „seaside (Küste)“, das für den Namen der Galerie gewählt wurde, klingt wie ein Satz „see side (siehe Seite)“, der weiter interpretiert werden kann als „siehe [andere] Seite (see [other] side), Ufer oder Meer“. Es beschreibt das Konzept der Galerie – lokale, „Küsten“-Künstler*innen oder solche, die von einer anderen „Seite“ kommen, die der lokalen Öffentlichkeit durch den einen oder anderen Aspekt ihrer künstlerischen Arbeit bereits bekannt sind.

www.sisaid.lt

 

Barrierefreiheit

Wetter: „Egal ob Regen oder Schnee, komm zur Show“ (Vielleicht einen Regenschirm mitbringen).
Sitzgelegenheiten, Rollstuhl- und Kinderwagenzugänglichkeit: Die Ausstellung wird entlang eines geteerten Wegs gezeigt.
Unsere Veranstaltung ist für alle Altersgruppen zugänglich.
Klänge und Sprache: Es wird Geräusche geben, aber nicht in einer bestimmten Sprache.
Hörbehinderung: Einige Objekte haben Sound, der für Schwerhörige nicht hörbar sein wird und damit schwieriger zu verstehen sind.
Blindheit: Leider sind die Objekte zu weit enfernt aufgehängt, als dass Fußgänger*innen sie berühren könnten.

 

Foto Doku : Piotr Pietrus