Gelangweilt von morgen: Zeitgenössische Fiktion

"Ich bin gelangweilt von der Zukunft, renne vor der Vergangenheit davon; bin deprimiert davon eine ununterbrochene Nachrichtenberichterstattung zu verfolgen, aber gierig danach, über den ganzen Horror, der in der Welt passiert, noch im selben Moment Bescheid zu wissen, packe jedes schreckliche Ereignis in meine vorgefertigte politisch-ökonomisch-moralische Analyse, berechne, um dann eine angemessen missbilligende Facebook-Wuttirade zu posten." Rishin Singh, einer der 'Tour-Guides' von bored of tomorrow gibt Einblick in die unendlich langweilige Zukunft. Und erzählt einen lustigen Witz.
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Ein paar Worte zur neuen Technologie der Kunst

"Kunst wandert zunehmend ins Internet ab. Künstler*innen machen zwar noch physische Objekte und Galerist*innen eröffnen materielle Ausstellungen, schlussendlich denken jedoch immer mehr Leute in dieser Industrie nicht mehr nur an die physischen Eigenschaften ihrer Arbeiten, sondern genauso an ihre Fotodokumentation." Natalya Serkova beobachtet eine räumliche Verschiebung zeitgenössischer Kunst in Richtung virtueller Räume. Die Kritik ist groß, aber auch sinnvoll?
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